Archiv für das Tag 'Marketing'

Viraler Weltputzfrauentag

Geschrieben von am 8. November 2011 | Abgelegt unter Aktuell

Virales Marketing à la Karo Rutkowsky

Vor einem Jahr posteten wir schon einmal zum Weltputzfrauentag am heutigen 8. November. Die steigende Bekanntheit des Gedenktags ist tatsächlich eine Web2.0-Erfolgsgeschichte und gleichzeitig eine schöne Anekdote zur schleichenden Wirksamkeit von Literatur. (weiterlesen …)

E-Learning-Angebot: Online-PR und Online-Marketing für die Buchbranche

Geschrieben von am 20. Januar 2011 | Abgelegt unter Aktuell, Termine, Weiterbildung

Am 4. März 2011 startet zum 3. Mal das E-Learning-Seminar Online-PR und Online-Marketing für die Buchbranche. Das Seminar wird im Rahmen der Online-Akademie der BücherFrauen e.V. erstmalig in Kooperation mit dem mediacampus frankfurt / Schulen des Deutschen Buchhandels angeboten. Das einst in Kooperation mit dem FCZB entwickelte Angebot wurde neu überarbeitet und legt nun einen stärkeren Schwerpunkt auf PR und Marketing in den Social Media und mit Web2.0-Tools.

In 12 Wochen werden alle wichtigen Werkzeuge der modernen Online-PR und aktuelle Marketing-Tendenzen vorgestellt, in vielen praktischen und arbeitsplatznahen Aufgaben werden von den Teilnehmerinnen übungsweise angewendet und teilweise direkt für das eigene Unternehmen eingesetzt. Ausführliche Skripte mit Hintergrundinformationen, praktische technische Anleitungen, Linksammlungen zu aktuellen PR- und Marketing-Themen, Foren, Chats und Videos bilden zusammen eine fundierte Fortbildung, die das umfangreiche Thema fundiert und praxisorientiert vermittelt.

Die Themen sind unter anderem:

Digitale Kommunikation in der PR – digitale Pressematerialien, Downloads und E-Knigge

  • Newsletter-Marketing, Newsletter-Tools
  • Websites – wer braucht was? Konzeption und Zielgruppen
  • Online Reputation und Personal Branding
  • Digitale PR: Social Media Releases, Newsrooms und Roadmaps
  • Blogs und Wikis
  • Social Networks von Facebook bis Twitter
  • Virales Marketing

Tutorin des Seminars ist die webagentin, Silke Buttgereit.

Seminargebühr: 420 Euro für BücherFrauen / 575 Euro für Nichtmitglieder
Für das Seminar kann die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantragt werden


Termin: 4. März bis 3. Juni 2011

Anmeldung und Information
Website BücherFrauen
Giselind Werner: e-akademie@buecherfrauen.de

Anmeldeschluss: 15. Februar 2011

logo bücherfrauen

WWF hat den besten Newsroom

Geschrieben von am 17. Dezember 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Mobil, Web

In den letzten Tagen habe ich mehrere Seminare und Vorträge zum Thema Social Media Newsrooms, Social Media Releases und Social Media Roadmaps gehalten und vorbereitet. Mein Lieblingsbeispiel für eine richtig gute Online-Inszenierung, tolle Ideen, eine gute Abwägung von Humor und Engagement ist der WWF. Wer eine App sucht, die richtig Sinn macht und wer nach richtig guten Shopping-Apps sucht: Der Einkaufsratgeber für Fisch ist praktisch, ökologisch sinnvoll und sehr gut umgesetzt (für iPhone und Android)

Einkaufsratgeber Fisch auf dem Android-Handy

WWF-Einkaufsratgeber-App

Außerdem bietet der WWF einen sehr guten Newsroom, dem es gelingt, Blogosphäre und klassische Medien gleichermaßen anzusprechen – übersichtlich, lebendig, sachlich, umfassend.

Heute morgen an der FU Berlin ergab übrigens ein Stimmungsbild von 17 Student/innen, dass die wenigsten bisher aus den Social Media Kaufimpulse erhalten haben. Viel stärker sind die durch die SM vermittelten Handlungsimpulse, die z.B. zum Besuch einer Veranstaltung führen. Zumal die meisten bei Facebook in der Hauptsache ihre privaten Kontakte pflegen und Unternehmen aus ihrem Account fern halten. Unternehmen werden eher via Twitter konsultiert. Klar, ein kleiner Ausschnitt von 17 Student/innen der Literaturwissenschaft – aber eine klare Absage an jene, die in Facebook die Zukunft des Marketing sehen. Social Media Engagement sollte die Schwerpunkte nach wie vor nicht beim Produktverkauf setzen. Pflege des Markenimage, Gradmesser für die Kund/innenzufriedenheit, Verstehen von Trends und Meinungen und Diskussionen – Monitoring statt Marketing.

Weltputzfrauentag oder beinahe richtig gutes Social Media Marketing

Geschrieben von am 8. November 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Web

Wahrscheinlich wissen die wenigsten Menschen, dass heute der Weltputzfrauentag ist. Aber einige wissen es doch und z.B. die SPD-Fraktion im Bundestag nahm den Tag zum Anlass um auf die schlechten Arbeitbedingungen – schlecht bezahlt und schlecht sozialversichert – hinzuweisen. Die Geschichte zum Weltputzfrauentag ist eine echte Web2.0-Geschichte. Die Autorin zahlreicher Krimis und Kinderbücher, Gesine Schulz, nahm den Geburtstag einer ihrer Romanheldinnen, die Privatdetektivin und Putzfrau Karo Rutkowsky, und trug ihn auf der Gedenktagliste von Wikipedia als Weltputzfrauentag ein. Das war im Jahr 2004. Von Jahr zu Jahr gibt es an dem Tag mehr Medienecho, das Gesine Schulz in Ihrem Twitter-Account dokumentiert. So weit ist das ziemlich gute, kluge und ziemlich effektive, dazuhin noch in diverse Richtungen wirksame Web2.0-PR: erstens für die Putzfrauen dieser Welt und zweitens für die Autorin. Befindet man sich auf der Wikipedia-Gedenktagliste, wird sogar der Name der Autorin erwähnt und die Entstehungsgeschichte kurz geschildert – was allerdings fehlt, ist ein Wikipedia-Eintrag zu Gesine Schulz, die, wie in solchen Fällen üblich, in roter Farbe verlinkt ist. Hey, Frau Schulz, diese Chance sollten Sie nun wirklich nicht ungenutzt lassen, auf zu Wikipedia, schreiben Sie einen Eintrag mit Verweis auf die Literaturliste, auf die Rolle als Erfinderin des Weltputzfrauentages und auf die wichtigsten Titel – das nützt erstens Ihnen und zweitens den Putzfrauen – gut verteilte Redundanz ist im Web2.0 weder Schwäche noch falsche Eitelkeit, sondern ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

BücherFrauen-E-Akademie 2010

Geschrieben von am 28. Juni 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Mit schönen Referenzen sollte man noch nicht einmal in Auszeiten hinter dem Berg halten – erst recht nicht hinter den Bergen der Sierra Nevada.

Verlegerin Andrea Krug von Krug & Schadenberg zur kürzlich zu Ende gegangenen 2. BücherFrauen E-Akademie Online PR und Marketing in der Buchbranche:

http://www.buecherfrauen.de/index.php?seite=Akademie&content=&id=1029

Social Media Marketing = dem Glück ein Nest bereiten

Geschrieben von am 16. April 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

In der laufenden Woche habe zusammen mit der Buchhandlerin Susanne Martin (Schiller Buchhandlung Stuttgart Vaihingen) zwei Seminare zum Thema Web2.0 und Social Media Konzepte für Buchhandlungen geleitet. Zuerst haben wir auf dem Fachkongress am 10./11.4. in Frankfurt “Die Zukunft beginnt jetzt! – E-Business, Digital Content & Social Media in der Buchbranche” einen Workshop für Buchhändler/innen angeboten, dann am 13.4. in der Umbreit Akademie in Bietigheim Bissingen ein Seminar zum gleichen Thema geleitet.

Fazit beider Veranstaltungen: Die Integration von Social Media in die PR und das Marketing von Buchhandlungen verläuft sehr schleppend. Während kleine, lokal stark eingebundene Buchhandlungen das Thema sehr vorsichtig angehen und den viralen Effekt oft eher fürchten als wünschen, sehen sich größere Buchhandlungen hier viel mehr gefordert.

Die erstaunte Erkenntnis auch derer, die die Social Media mit großen Vorbehalten angehen, lautete jedoch auch: Das sind Orte, an denen über Bücher und an denen teilweise auch über uns und über unsere Veranstaltungen gesprochen wird. Diesen Orten können wir nicht länger fern bleiben, wenigstens als Zuschauer/innen und Zuhörer/innen müssen wir hier präsent sein.

Die entscheidende Frage – und was bringen Social Media Aktivitäten? – konnte auch in diesen Seminaren nicht abschließend beantwortet werden. Was bringt es, wenn Buchhändler/innen anbieten, auf Facebook über das Thema “Vorlesen” zu diskutieren? Was bringt es, wenn Buchhandlungen ihre Veranstaltungen auch bei Facebook bewerben? Und wo sind die Ziele anzusiedeln: Allgemeine PR für Buch und Lesen oder konkretes Marketing für den eigenen Verkaufsstandort?

Social Media Marketing ist nach wie vor oft ergebnisoffen und wann und ob der virale Effekt in größerem Maße einsetzt oder nicht, bleibt nicht wirklich planbar und – das ist vielleicht die gute Nachricht – nicht wirklich abhängig vom Budget. Zufall und Glück bleiben, das räumen auch Marketing-Strategen aus anderen Branchen ein, ein wichtiger Faktor als Auslöser von Viralität. Richtig machen bedeutet im Bereich der Social Media wohl vor allem eines: Alles vorbereiten für den Fall, dass der virale Effekt einsetzt – dem Glück ein Nest bereiten eben.

Slideshow zum Workshop:

Fortbildung: Publikation und PR im Web2.0

Geschrieben von am 30. Januar 2010 | Abgelegt unter Termine

Am 15. März startet zum zweiten Mal die Fortbildung “Publikation und PR im Web.20″. Diese dreimonatige Fortbildung bietet Frauen aus den Berufsfeldern der wissenschaftlichen und journalistischen Publikation, Projektorganisation oder Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation die Möglichkeit, ihre bisherigen beruflichen Qualifikationen um aktuelles Know-how in den Bereichen Online-PR, Kommunikation und -Redaktion zu ergänzen und so neue Berufsfelder zu erschließen.

Der Hintergrund

Die Berufsbilder Public Relations, Journalismus und Unternehmenskommunikation sind seit Jahren großen Veränderungen unterworfen. Denn das WWW ist schon lange nicht mehr nur die digitale Zweigstelle klassischer Printmedien. Es ist für immer mehr Menschen eine wichtige Schnittstelle im beruflichen und privaten Leben und taugt gleichermaßen zur Veröffentlichung wie zur Kommunikation und Unterhaltung.
Publizieren ist kein Privileg Weniger mehr. Jeder kann an innerhalb von Sekunden und ohne finanziellen Aufwand mit Web2.0 seine Gedanken, Meinungen und Enthüllungen der ganzen Welt unterbreiten. Unternehmen, Unternehmensmitarbeiter und Privatmenschen treffen in den Social Media wie Facebook oder Twitter so nah aufeinander wie selten im Offline-Leben.

Diese Veränderungen erfordern in beinahe allen höher qualifizierten Berufen, besonders aber in den Berufsfeldern von Public Relations und Publikation ständig neues Know-how und neue Soft Skills. Neben einem Überblick über die Entwicklungen im Online-Bereich und technischen Fertigkeiten ist in diesen Berufsfeldern vor allem die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen gefragt.

Die Fortbildung

“Publikation und PR im Web2.0″ vermittelt Ihnen technisches Know-how und aktuelles PR-Wissen ebenso wie Motivations- und Lerntechniken. Denn wer heute in PR, Publikationswesen oder z.B. auch Projektorganisation arbeitet, muss sich permanent neuen Entwicklungen stellen und Neues lernen.

Sie lernen in dieser Fortbildung die technischen Hintergründe von Websites und Social Media kennen und erarbeiten Konzepte für deren Einsatz in der Kommunikation von Unternehmen und Organisationen. Sie beschäftigen sich mit den Besonderheiten von Texten für diverse WWW-Formaten, schauen sich das Redaktionssystem Typo3 im Backoffice an, installieren ihren eigenen Blog und loten die PR-Möglichkeiten von Twitter und Co. aus. Da diese Kommunikationsformen auch neue Regeln für den sozialen Umgang erfordern, verfolgen Sie die Diskussion über eine Social Etiquette und leiten daraus sinnvolle Regeln z.B. für die Online-Teamarbeit ab.

Ihre Zukunft

Allein in den drei Monaten der Fortbildung werden sich in der Online-Welt neue Entwicklungen ergeben, es werden neue Schlagworte diskutiert werden. Sie lernen daher auch, wie Sie sich vor dem Frust schützen, täglich von neuen Techniken und Tools überholt zu werden und wie Sie sich die Lust aufs Lernen bewahren.

So erschließen Sie sich neue Berufsfelder im Bereich Online-Kommunikation und Online-Redaktion – denn meist erproben Unternehmen gerade erst den Umgang mit Social Media und benötigen dringend qualifiziertes Personal. Oder Sie erarbeiten sich in der Fortbildung neue Zusatzqualifikationen, die Ihre Chancen in Ihrem bisherigen Tätigkeitsfeld erhöhen bzw. bereiten sich auf eine selbstständige Tätigkeit vor.

Diese unterschiedlichen Perspektiven erfordern individuelle Lernpläne. “Publikation und PR im Web2.0″ bietet daher neben festen Unterrichtszeiten viel Zeit für Selbstorganisiertes Lernen und eine individuelle Vertiefung von Inhalten. Ca. 40% der Unterrichtszeit wird Ihnen dafür zur Verfügung stehen.

Die wichtigsten Themen der Fortbildung

  • Online-PR und Marketing in Theorie und Praxis
  • E-Kommunikation am Arbeitsplatz, von der Netikette bis zu Versand und Download von Pressemappen
  • Profilentwicklung, Softskills und Bewerbungstraining
  • Newsletter-Marketing, SMS-Marketing und RSS/Atom-Feed
  • Websites von Unternehmen und Institutionen
  • E-Business, Social Business und Suchmaschinenmarketing
  • Web2.0-Tools in PR und Marketing
  • Mobile Internetwelten
  • Social Media und Virales Marketing: Google, Twitter, Facebook, Youtube und C

Maßnahme-Nr. bei der Agentur für Arbeit/Jobcenter: 692-7370-09

Voraussetzungen

Souveräner Umgang mit einem Betriebssystem, Textverarbeitung, E-Mail und Internet.

Reif für eine alte Zeitung – Google Suchbegriffe 2009

Geschrieben von am 3. Dezember 2009 | Abgelegt unter Aktuell, Sonstiges

Vorgestern – und fürchte, vorgestern ist ein NoGo-Wort in Blogs, weil vorgestern, das heißt, uralt, das ist jenseits dessen, was man in den Social Media noch im Auge behalten kann. Heute, gerade eben und vor allem jetzt und in diesem Augenblick sind wesentlich kompatibler. Vorgestern, das heißt, ich erinnere mich zwei Tage zurück, ich weiß noch – ohne es zu googlen -, was ich vorgestern getan habe. Oder, schlimmer noch, ich habe zwei Tage lang über etwas nachgedacht.

Vorgestern also, las ich die Meldung über die Suchworte des Jahres 2009. Mich überraschte daran vor allem, dass der Begriff Eurovision 2009 in der Rubrik News tatsächlich den Rang 9 erreichte. Wurde da tatsächlich nach diesem Wettsingen gesucht, das jedes Jahr in Europa und im Mai stattfindet und das nicht mehr mal echte Schlager, sondern nur schlechten Pop liefert? Dagegen hebt sich Michael Jackson (Platz 2 bei News) in jeder Hinsicht positiv ab. Aber darum sollte es hier gar nicht gehen, sondern um das wunderbare Streiflicht am heutigen Tag in der Süddeutschen Zeitung. Das ist nicht die Zeitung, für die momentan mit Werbeplakaten geworben wird, auf denen eine überdimensionierte Computermaus mit einer ebensolchen Männerhand darauf zu sehen ist, von der vor allem die schwarzen Ränder unter den Fingernägeln in Erinnerung bleiben. Darunter steht die Feststellung, dass wir unsere Mails checken, während wir mit Oma telefonieren. Abgesehen davon, dass es doch nett ist von dem jungen Mann, mit der Oma zu telefonieren, sollen wir bei Ansicht des Plakats wohl erschrecken darüber, wie weit es mit uns gekommen ist. Und der Schreck darüber macht uns reif für eine neue Zeitung, die kurz. anders. gedruckt ist und Welt kompakt heißt. Konservatismus goes Web2.0 (klar gibt es eine Facebook-Seite unter www.sind-wir-reif.de …).

Doch diese besagte Zeitung gehört nicht zur Lektüre der webagentin. Wir lesen SZ und lasen heute im Streiflicht einen herrlichen Kommentar zu den Google-Suchbegriffen des Jahres 2009. Diese alte Zeitung denkt also auch manchmal 2 Tage lang über Dinge nach, bevor sie spricht.

Im letzten Satz war da in einer glasklarklugen Ableitung aus den meistgesuchten Begriffen bei Google das Fazit zu lesen:

Der durchschnittliche Google-Nutzer ist ein eher jüngerer Spanner, der sich nicht so richtig gesund fühlt, aber im Lotto gerne so viel Geld gewinnen würde, wie es Michael Jackson am Schluss nicht mehr hatte.

Und ja, das musste ich jetzt in aller Länge zitieren und konnte es nicht verlinken, weil das Streiflicht online nämlich nicht zu lesen, sondern nur gedruckt zu haben ist. die webagentin ist reif für eine solche alte Zeitung.

Nicht nerven!

Geschrieben von am 15. Oktober 2009 | Abgelegt unter Aktuell, Web

Frisch von der Veranstaltung “Faxt du noch oder bloggst du schon?” auf der Frankfurter Buchmesse. Diskutiert wurde, inwiefern Unternehmen die Social Media nutzen können und sollen. Auf dem Podium saßen Leander Wattig, Unternehmensberater für die Medienbranche, Susanne Martin von der Schillerbuchhandlung in Stuttgart, Simon Seeger, Marketingleiter Berliner Startup textunes und Beate Muschler, bei Gräfe & Unzer zuständig für das Kochportal kuechengoetter.de und elektronische Medien im Kochbuchbereich. Interessant war neben der erfrischenden Susanne Martin, eine der wenigen bloggenden und facebookenden Buchhändlerinnen hierzulande, die schon seit Jahren Audio-Podcasts rund ums Lesen und Lesungen produziert, ein Statement von Simon Seeger. Analog zur legendären Google-Unternehmensphilosophie “Don’t be evil”, formulierte er als textunes-Grundsatz für das Auftreten in den Social Media: “Nicht nerven!”. Freunde, so führte er aus, sollten Unternehmen bei Facebook nicht aktiv werben, statt dessen mache es mehr Sinn, User über andere Kanäle auf das Facebook-Profil zu leiten und Freundschaftsanfragen dann positiv zu beantworten. Das Thema wird also durchaus kontrovers diskutiert.

Dialog ohne Grenzen

Geschrieben von am 12. Mai 2009 | Abgelegt unter Aktuell, Web

Für einen Vortrag beim Kongress “Dialog ohne Grenzen” im Rahmen des Internationelen Marketing Tags im Kleist-Forum in Frankfurt/Oder habe ich mich verstärkt mit internationalen Zielgruppen im Online-Marketing beschäftigt. Und nun scheint mir, dass dieses Gebiet gerade von mittelständischen und kleineren Unternehmen, auch wenn sie international tätig sind, noch etwas stiefmütterlich behandelt wird. Vor allem die Suchmaschinen-Optimierung im internationalen Kontext findet teilweise wenig statt. Nun mag man sich dabei darauf berufen, dass gerade auch im internationalen Business Empfehlungsmarketing die größere Rolle spielt. Aber erstens muss das bestimmt nicht so bleiben und zweitens denke ich, dass inzwischen alles gegooglet wird, Wünsche, Fragen, Launen – Konkurrenzrecherche, vergleichbare Firmen. Irgendjemand sucht einen irgendwo immer. Und wäre ja gut, wenn man dann auch gefunden würde.

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