Archiv für das Tag 'E-Learning'

E-Learning-Fortbildung: Online-PR und Online-Marketing

Geschrieben von am 29. August 2011 | Abgelegt unter Aktuell

Am 9. September startet im FrauenComputerZentrumBerlin die 12wöchige E-Learning-Fortbildung Online-PR und -Marketing . Die Fortbildung behandelt die Tools des klassichen und des Social Media-gestützten Online-Marketing: vom E-Mail-Marketing über die unternehmenseigene Website, Suchmaschinen-Marketing bis hin zum Einsatz der Social Media in PR und Marketing. (weiterlesen …)

LEARNTEC: E-Learning raus aus den Kinderschuhen

Geschrieben von am 6. Februar 2011 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Diese Woche fand die LEARNTEC, Messe und Kongress für professionelle Bildung, Lernen und IT, kurz, für E-Learning und neue Entwicklungen im Web- und App-basierten Lernen, z.B. dem M-Learning (Mobile Learning) statt.

die webagentin war dort für zwei Tage und durchlief eine Berg- und Talbahn zwischen Enttäuschung und Begeisterung. Eines der Kongressthemen war Serious Gaming, Lernspiele, die das Lernen unterhaltsam gestalten. Ziel von Serious Games im Rahmen von Lerneinheiten und Kursen ist es, das Lernen nachhaltiger zu gestalten. Das Gehirn, insbesondere, wenn es reizüberflutet und immer wieder abgelenkt ist, vergisst schnell, wenn es nur reine Fakten in Form von Texten, Vorträgen und Aufgabenstellungen vermittelt bekommt – gleichgültig, ob diese analog oder digital vermittelt werden. Buch, PDF oder Powerpoint-Präsentation kommt ungefähr derselbe Nachhaltigkeitsfaktor zu, nämlich ein geringer.

Wesentlich gesteigert wird die Merkfähigkeit des menschlichen Gehirns durch Emotionen, die das Erlernen des Stoffs begleitet haben, vor allen Dingen durch positive Emotionen, die der Mensch gerne erinnert. Dabei muss die Emotion nicht direkt an den Stoff gekoppelt sein. Wir lernen bei Lehrer/innen, die wir mögen, mehr und besser als bei solchen, die wir nicht mögen, wohingegen eine Atmosphäre, die von Angst und Langeweile geprägt ist, den Lernerfolg schmälert. Diese Regel gilt für jedes Alter. Auch Lachen und Spaß gehören zu den Emotionen, die die Merkfähigkeit steigern. E-Learning kann daher nur nachhaltig sein, wenn neben Fakten auch eine Atmosphäre bereit gestellt wird, die bindende Emotionen erlaubt und fördert. Der Emotionsfaktor von einfliegende Spiegelstrich-Fakten und Avataren, die Texte von Telepromptern lesen, ist denkbar gering. Wer spielt, lässt sich hingegen meist emotional fesseln und wer Spaß hat, erinnert die vermittelten Fakten einer Lerneinheit besser.

Immer mehr E-Learning-Anbieter, das war auf der LEARNTEC zu beobachten, bieten daher die Konzeption von Serious Games oder von Spiel-ähnlich konzipierten Lernumgebungen. Ein sehr schönes Beispiel, mit dem ich nun meinen halben Sonntag vormittag verbracht habe, ist der auf der LEARNTEC vorgestellte virtuelle Supermarkt der E-Learningsparte des Deutschen Fachverlags Mediadidact. Erstens weiß ich nun, dass ich weit davon entfernt bin, einen Supermarkt zu bestücken (schon beim Obst bin ich an der Prüfung gescheitert) und zweitens ist der Supermarkt ein überzeugender Beweis dafür, dass E-Learning den Kinderschuhen endgültig entwachsen ist.

Der virtuelle Supermarkt ist kostenlos für alle Interessierten und potentiellen Supermarktbetreiber zugänglich – http://www.virtuellersupermarkt.de.

Virtueller Supermarkt Screenshot

Und einen schönen Sonntag noch.

Mobil Apps & Co. auf der Buchmesse

Geschrieben von am 9. Oktober 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Mobil

Ganz ehrlich? Nach drei Tagen Buchmesse, an denen ich mir vor allem Entwicklungen im Bereich E-Book, iBook, mobile Anwendungen, Lern-Technologie und Smart-Learning-Produkte angeschaut habe, bin ich reichlich ernüchtert bis enttäuscht. Gut, das iPad ist hübsch, das wussten wir schon länger, und immer mehr Verlage machen nun Apps aus ihren Büchern, die dann auf iPhone und iPad und iPod zu lesen sind. Aber insgesamt scheint es sich mehr um Format-Konvertierungen denn um wirklich innovative Produkte zu handeln. Versionen von E-Books für ein etwas anderes Betriebssystem. Was das mobile Internet und was Smartphones für Lesen und Lernen wirklich tatsächlich bedeuten könnte, scheint in der Branche noch kaum angekommen zu sein. Am besten habe ich mich eigentlich am Nintendo-Stand amüsiert, wo ich mit Herzenslust gespielt habe (was ich sonst – Ehrenwort – nie mache). Und dem Haufe Verlag habe ich vorgeschlagen, statt der nun als App erhältlichen Nachschlagewerke, die mir der freundliche Herr stolz präsentierte, doch z.B. ein iPhone-Lexware zu entwickeln, mit dem beispielsweise Restaurant- und Einkaufsquittungen gleich vor Ort per Foto eingescannt und in die Buchhaltungssoftware eingetragen werden – wobei die neuen Kreditoren gleich im Programm angelegt werden könnten. Das wäre doch ein guter Ansatz für Ambiant Software, die wirklich mobil funktioniert…

Lernen von Morgen: Elite-Unis waren Gestern

Geschrieben von am 1. Oktober 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Kaum hat es Deutschland geschafft seine Hochschulwelt so weit umzumodeln, dass es auch hierzulande ganz offiziell Eliteuniversiäten gibt, an denen eine Elite für Wirtschaft und Politik ausgebildet werden soll, da gibt Bill Gates – der sein Havard-Studium zugunsten der Gründung von Microsoft einst abbrach – zum Besten, dass die Idee der Elite-Uni von Gestern ist. Auf der Techonomy-Konferenz in Lake Tahoe prophezeite er, dass in 5 Jahren die besten Vorlesungen allemal im Internet zu finden seien und Lernende sie auf diese Art uniübergreifend selbst für ihren Stundenplan beliebig zusammen stellen können. Diese vorhergesagte Entwicklung wird noch einige Kontroversen hervorrufen. Wie wäre das denn? Die besten Unis stellen ihre Vorlesungen allesamt online und kostenfrei zur Verfügung, so dass alle weltweit daran teilnehmen können. Geld spielt für diese Ausbildung keine wirklich tragende Rolle, gefördert werden also auch die Intelligenz-Eliten in Dschibuti, Indonesien, Peru und der Mongolei. Keine Hürden mehr für Bildung, am Ende gibt es eine Abschlussprüfung und mit diesem Abschluss in der Tasche können sich dann alle überall auf der Welt um die besten Jobs bewerben. So bekommen die Besten die beste Ausbildung und die besten Jobangebote die besten Bewerber/innen. So kommen auch nach Deutschland die Besten und Sarrazins Prophezeiung, wir schafften uns ab, wird am Ende wahr, aber auf ganz anderem Niveau.

Gates hat im Übrigen z.B. mit dem Projekt Tuva schon seit einiger Zeit damit begonnen, die Verwertungsrechte von Vorlesungen zu erwerben. Damit ist er – der mit Microsoft das Internet in den 90er Jahren ja zunächst glatt verschlafen hatte – in diesem Fall ganz unglaublich auf der Höhe der Zeit: Die nächste Globalisierungswelle wird die der Bildung und Ausbildung sein. Was das bedeutet, lässt sich bisher nur spekulieren, aber Bill Gates tut sicherlich nichts falsches, wenn er sich in Sachen Bildung schon einmal in die erste Reihe stellt.

Fernunterrichtsstatistik 2009 online

Geschrieben von am 20. September 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Das Forum DistancE-Learning hat seine diesjährige Studie zum Thema Fernunterricht in Deutschland veröffentlicht. Lernen, besser: Fernlernen, ist demnach krisenresistent. Die Zahl der Fernlerner/innen in Deutschland ist – insbesondere an Hochschulen – gewachsen. Die Studie kann hier heruntergeladen werden. En passant fällt auf: Es gibt wesentlich mehr Frauen als Männer unter den Fernlerner/innen, nur im Bereich Betriebswirte, Techniker, Übersetzer sowie Mathematik, Naturwissenschaft, Technik und EDV-Lehrgänge gibt verschwindend wenige Frauen. Same old story – Deutschland ist in Sachen Frauen und Technik nach wie vor ein Entwicklungsland. Vielleicht sollte Herr Niebel hier investieren….

Wie erkennen Unternehmen ihren Bildungsbedarf?

Geschrieben von am 15. August 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Das ist sicherlich eine der schwierigsten Fragen im Bereich Weiterbildung für Unternehmen und Organisationen überhaupt. Denn Weiterbildungsbedarf an der Basis dringt selten vor bis in die Ebenen von Unternehmen, wo z.B. über Unternehmensweiterbildungen entschieden wird. Und dort, wo darüber entschieden wird, ist der eigene Weiterbildungsbedarf wiederum kein gern angesprochenes Thema. Jede Unternehmensetage hat da ihre eigenen Tabus. Die GABAL – Gesellschaft zur Förderung Anwendungsorientierter Betriebswirtschaft und Aktiver Lehrmethoden in Hochschule und Praxis e.V. startet eine Umfrage unter Unternehmen, die etwas aufhellen soll, wie in deutschen Unternehmen die Praxis der Ermittlung des Bildungsbedarfs aussieht. Ein Thema mit dessen negativen Auswüchsen in Form von an Mitarbeiterinnen vorbei geplanten (e-)Fortbildungen leider bisweilen durchaus konfrontiert werden – bis in längere Auszeiten hinein. Also, den Finger auf die Wunde legen: http://www.fotoprotokoll.biz/befragung/

BücherFrauen-E-Akademie 2010

Geschrieben von am 28. Juni 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Mit schönen Referenzen sollte man noch nicht einmal in Auszeiten hinter dem Berg halten – erst recht nicht hinter den Bergen der Sierra Nevada.

Verlegerin Andrea Krug von Krug & Schadenberg zur kürzlich zu Ende gegangenen 2. BücherFrauen E-Akademie Online PR und Marketing in der Buchbranche:

http://www.buecherfrauen.de/index.php?seite=Akademie&content=&id=1029

Trekker fahren

Geschrieben von am 12. März 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Wer nicht spielt, kriegt nichts mit.

Während ich den Kopf noch schüttle über das Phänomen der 80.000.000 Farmville-Spieler/innen auf Facebook und mich die Facebook-Freund/innen, die dem Spiel offensichtlich täglich verfallen sind, mal faszinieren und mal nerven, gibt es tatsächlich noch viel mehr Menschen, auf die die der landwirtschaftlichen Alltag eine große Anziehungskraft hat. Eines der beliebtesten Computerspiele unter den Serious Games ist ein Spiel mit dem klingenden Namen Landwirtschafts-Simulator. Anders als bei Farmville geht es hier darum, den Arbeitsalltag in der Landwirtschaft möglichst realistisch zu simulieren. Eine Kostprobe per Werbevideo der Firma astragon:

Simulatorenspiele erfreuen sich insgesamt großer Beliebtheit und gelten, wie z.B. der Landwirtschafts-Similator, der für den diesjährigen Serious Games Award nominiert wurde (dann aber leer ausging), als pädagogisch wertvoll. Eltern, so heißt es, unterstützen ihre Kinder gerne, wenn sie für Spiele wie den Landwirtschafts-Simulator Interesse zeigen. Denn Simulatoren-Spiele verherrlichen keine Gewalt und vermitteln ein realistisches Weltbild . Wenns wirklich hilft…

die webagentin staunt. Und geht fürs realistische Weltbild weiterhin vor die Tür.

Den Goldenen Award der Serious Games hat dann im Übrigen, wie heute bekannt wurde, das Spiel zur gleichnamigen Fernsehserie Willi wills wissen. Bei den Wikingern erhalten. Das Spiel fördere das selbstständige Lernen und führe spielerisch in die Geschichte der Wikinger ein. Für dann, wenn die Ernte eingefahren ist.

Horizon Report 2010 veröffentlicht

Geschrieben von am 16. Januar 2010 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

Der Horizon Report 2010, die jährliche Studie zu Trends und technischen Entwicklungen im E-Learning, ist veröffentlicht und unter http://www.educause.edu/ELI/2010HorizonReport/195400 abrufbar. Die Studie wird von die EDUCAUSE Learning Initiative (ELI) zusammen mit dem New Media Consortium (NMC) erstellt und stellt die folgenden Technologie-Entwicklungen als zukunftsweisend heraus:

Im nächsten Jahr:

  • Mobile Computing
  • Open Content

In den nächsten zwei bis drei Jahren:

  • Electronic Books
  • Simple Augmented Reality

In den nächsten vier bis fünf Jahren:

  • Gesture-based Computing
  • Visual Data Analysis

Lesenswert für alle, die über die Zukunft des Lernens nachdenken.

Fortbildung »Publikation und PR im Web2.0«

Geschrieben von am 20. August 2009 | Abgelegt unter Aktuell, Weiterbildung

die webagentinnen haben in diesem Sommer eine neue Fortbildung konzipiert. Publikation und PR im Web2.0 findet unter der Trägerschaft des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. statt und ist eine 3-monatige Blended Learning Fortbildung für erwerbslose Akademikerinnen mit Erfahrungen in Publikation und/oder PR.

Publikation und PR im Web2.0 orientiert sich stark an neuen Formen des Lernens und soll den Teilnehmerinnen nicht nur aktuelles Know-how vermitteln. Denn die Halbwertszeit von Web-Know-how ist extrem kurz. Wer im Medienbereich arbeitet, muss sich auf lebenslanges Lernen einlassen. Wir haben in unserer Arbeit jedoch die Erfahrung gemacht, dass insbesondere Menschen jenseits der 35 Jahre zu wenig Erfahrung mit berufsbegleitendem Lernen haben und über zu wenig Lern-Taktiken und Tools verfügen, die das Lernen effektiv und erfolgreich gestalten. Denn wirklich Lernen kann nur, wer Lust zum Lernen hat.

Daher sind Lernstrategien und Motivationstechniken neben PR- und technischen Inhalten ein wichtiger Schwerpunkt der Fortbildung. Lernen mit Lust statt Lernen als Last lautet der Grundsatz. Kurze Vorträge von Web2.0-Praktiker/innen, E-Learning, selbstständiges Lernen, Lernen durch Lehren in Gruppen ohne Dozentin, klassischer Frontal-Unterricht und von erfahrenen Coaches moderierte Softskill-Workshops sorgen für Abwechslung.

Diese Vermittlung und Praxis der unterschiedlichen Lernmethoden fördern die langfristige Kompetenz zum selbstorganisierten Lernen. Von der Analyse der eigenen Komptenzen und dem Erkennen von Know-how-Lücken bis hin zur eigenständigen Entwicklung eines Lernplanes via E-Portfolio und Strategien zur Umsetzung verfügen die Teilnehmerinnen am Ende der Fortbildung über das Werkzeug, mit dem sie ihr Know-how langsfristig auf Augenhöhe mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes halten können.

Die Vollzeit-Fortbildung beginnt am 19. Oktober 2009 und endet am 29. Januar 2010. Die Teilnahme via Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist möglich – nur für Berlinerinnen.

Weitere Informationen finden Sie auf Website des FCZB bzw. als PDF.

Nächste Einträge »